Worum es geht
Was eine Stadt zusammenhält, ist nicht nur Familie, Beruf und Gemeinde. Es sind auch flüchtige Formen von Gemeinschaft, wie sie etwa bei Freizeit- und Kulturangeboten entstehen.
Ob solche Begegnungen tragen und welche Bedeutung sie für das Zusammenleben haben, wissen wir kaum. Deshalb fragen wir die, die hier leben.
Von Ihrem Viertel bis zum letzten Kulturbesuch
Der Fragebogen geht in dieser Reihenfolge vor: erst die Stadt, in der Sie leben, dann Ihre freie Zeit, dann Kultur — was Sie interessiert, was Sie nutzen und was sich verändert hat.
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Leben in Düsseldorf Seit wann Sie hier sind, wie Sie wohnen, was aus Ihrer Sicht die größten Probleme der Stadt sind — und ob es besser oder schlechter wird. Warum wir das fragen -
Ihre freie Zeit Wie viele Stunden Ihnen bleiben, was Sie am liebsten tun, welche Pflichten die Zeit binden — und wo Sie sich ehrenamtlich einsetzen. Warum wir das fragen -
Kultur: Interesse, Zugang, Gemeinschaft Was Sie interessiert, wohin Sie gehen, was Sie abhält — mit wem Sie unterwegs sind und ob Sie sich gemeint fühlen. Warum wir das fragen
Mitmachen
Ihren Zugangscode geben Sie im Fragebogen ein — dort ist er die erste Frage; ein Klick auf das Feld führt direkt hin. Acht Zeichen in zwei Blöcken, z. B. XXXX-XXXX. Groß- und Kleinschreibung spielt keine Rolle. Sie finden ihn auf Ihrem Anschreiben bzw. Ihrer Teilnahmekarte.
XXXX-XXXXWer aus dem Haushalt antworten soll. Das Anschreiben ging an eine Anschrift, nicht an einen Namen — welche Person antwortet, entscheidet deshalb eine feste Regel: Es antwortet die volljährige Person des Haushalts, die zuletzt Geburtstag hatte. Damit wird die Auswahl innerhalb des Haushalts nicht davon abhängig, wer die Post öffnet oder wer am ehesten Zeit hat — und das Ergebnis bleibt für die Bevölkerung aussagekräftig. Geben Sie den Code also gegebenenfalls weiter.
Legen Sie Ihr Anschreiben bereit und klicken Sie hier:
Zum FragebogenKeine Registrierung, kein Passwort, kein Benutzerkonto. Der Zugangscode allein genügt. Er dient ausschließlich dazu, doppelte Teilnahmen zu vermeiden und Sie nicht mehrfach anzuschreiben — Ihre Antworten werden getrennt vom Code gespeichert.
Code verloren oder unleserlich? Melden Sie sich bei uns — wir schicken Ihnen einen neuen zu. Keine Möglichkeit, online teilzunehmen? Rufen Sie uns an.
So läuft es ab
- Wer im Haushalt antwortet Es antwortet die volljährige Person im Haushalt, die zuletzt Geburtstag hatte — nicht unbedingt die Person, die den Umschlag öffnet. Der Grund steht weiter unten unter Warum gerade Sie?
- Fragebogen öffnen und Code eingeben Die erste Seite des Fragebogens fragt die acht Zeichen aus Ihrem Anschreiben ab. Mehr wird nicht abgefragt.
- Fragebogen ausfüllen Rund zwölf Minuten. Sie können jederzeit unterbrechen und später mit demselben Code weitermachen.
- Fertig Ihre Antworten fließen anonymisiert in die Auswertung ein. Ergebnisse erscheinen später unter Artikel.
Noch keinen Code? Die Anschreiben werden ab dem 9. Oktober 2026 eingeworfen — zunächst im Stadtbezirk 1. Teilnehmen kann nur, wessen Anschrift gezogen wurde; genau das macht das Ergebnis aussagekräftig. Mehr zur Stichprobe
In zwei Minuten, wie es geht
Der Brief, die Ziehung, der Zugangscode und was mit Ihren Antworten passiert. Untertitel in 21 Sprachen — einzuschalten über das Symbol im Abspielfenster. Darunter steht zum Nachlesen, was gesagt und was gezeigt wird.
Was im Video gesagt und gezeigt wird
Titelkarte auf Sand: die Bildmarke des Panels, darunter „Düsseldorfer Freizeit- und Kulturpanel“ und die Zeile „Welle 1 · Stadtbezirk 1 · ab Oktober 2026“.
Herzlich willkommen beim Düsseldorfer Freizeit- und Kulturpanel. Ihre Befragung über Freizeit, Kultur und das Leben in dieser Stadt.
Ein weißer Umschlag im Querformat auf hellem Grund. Oben die Bildmarke und der Schriftzug „Düsseldorfer Freizeit- und Kulturpanel“, darunter groß „Leben in Düsseldorf — Bevölkerungsstudie“ und eine gezeichnete Silhouette der Stadt.
In diesen Wochen liegt in einigen hundert Düsseldorfer Briefkästen derselbe Umschlag.
Der Umschlag öffnet sich, das Anschreiben wird sichtbar. Die Betreffzeile lautet „Ihre Anschrift wurde zufällig ausgewählt“.
Wenn Sie einen Umschlag erhalten haben, handelt es sich um eine echte Einladung. Und sie ist nicht an alle gegangen.
Eine Karte von Düsseldorf mit den amtlichen Stadtteilgrenzen. Punkte verteilen sich über das ganze Stadtgebiet. Dann färbt sich Stadtbezirk 1 grün, beschriftet mit „364 von 2.300 Auswahlbezirken“. Ein einzelner Punkt darin leuchtet terrakotta auf und wird mit „Ihre Anschrift“ bezeichnet. Am unteren Rand steht die Quellenangabe der Geodaten.
Die Anschriften stammen aus den amtlichen Geodaten des Landes Nordrhein-Westfalen. Gezogen wurde nach einem Verfahren, das sich am Mikrozensus orientiert. Erst Bezirke und dann Anschriften darin. Keine Namen, keine Kartei und auch keine Interessentenliste.
Ein leeres Foyer mit hohen Rundbögen und Bildern an den Wänden. Kein Mensch darin. Über die Szene hinweg wird aus Tageslicht Abendlicht.
Deshalb sind Sie auch dann gemeint, wenn Sie gar nicht ins Theater gehen. Und auch keine anderen Freizeitangebote nutzen. Gerade dann. Denn eine Studie, die nur Besucher einbezieht, kann auch nur Besucher sehen.
Das Anschreiben in Nahaufnahme. Rechts ein QR-Code, links der Abschnitt „So nehmen Sie teil“ mit dem Zugangscode K7RM-3TQP.
Ersetzen kann Sie niemand. Und mitmachen dauert nicht lange. Den QR-Code einscannen, oder www.duesseldorfer-kulturpanel.de in Ihren Browser eintippen,
Die Startseite des Portals mit dem Knopf „Jetzt mitmachen“. Dann die Seite „Zugang zur Befragung“: In das Codefeld wird K7RM-3TQP eingetippt, der Mauszeiger drückt auf „Zum Fragebogen“.
dort den achtstelligen Zugangscode aus dem Umschlag eingeben. Und schon kann es losgehen. Kein Konto, kein Passwort.
Eine Fragebogenseite auf einem Tablet: „Ausfüllen soll die erwachsene Person in Ihrem Haushalt, die zuletzt Geburtstag hatte. Sind Sie diese Person?“ mit den Antworten Ja und Nein. Der Mauszeiger wählt eine Antwort und klickt auf „Weiter“.
Aber wer soll im Haushalt antworten? Bitte die erwachsene Person, die zuletzt Geburtstag hatte.
Die nächste Seite: „Wie stark fühlen Sie sich mit Düsseldorf verbunden?“ mit fünf Stufen von „Überhaupt nicht“ bis „Sehr stark“. Danach eine Seite mit einem freien Textfeld zur Frage nach den größten Problemen in Düsseldorf; ein Satz wird hineingetippt.
Gefragt wird nach dem Leben in Düsseldorf, nach Ihrer Freizeit und nach Angeboten in unserer Stadt, und nach Ihren Interessen und Erfahrungen damit.
Ein Tisch nach Feierabend: eine Tasse, aus der Dampf aufsteigt, Bücher, ein Fenster mit milchiger Scheibe.
Sie können jederzeit den Fragebogen unterbrechen, und später mit demselben Code weitermachen.
Zwei Karten nebeneinander. Links „Ihre Anschrift“ mit der Musteranschrift und dem Zugangscode, rechts „Ihre Antworten“ mit einer beantworteten Frage. Beide sind durch eine Linie verbunden; die Linie reißt in der Mitte, und die Karten fahren auseinander. Darunter erscheint: „Verbunden nur durch den Zugangscode. Nach Abschluss der Erhebung wird diese Verbindung gelöscht.“
Ihre Antworten werden getrennt von Ihrer Anschrift gespeichert, und nur zusammengefasst ausgewertet. Kein Gewinnspiel, keine Prämien, keine Auftraggeber.
Noch einmal das Anschreiben. Der Satz „Den Zugangscode gibt es ausschließlich per Post“ ist hervorgehoben.
Den Zugangscode gibt es ausschließlich per Post.
Die Schlusskarte: Bildmarke, „Düsseldorfer Freizeit- und Kulturpanel“, die Adresse duesseldorfer-kulturpanel.de mit einem terrakottafarbenen Unterstrich, darunter „Ihre Antwort zählt, auch wenn Sie nicht hingehen.“ und in kleiner Schrift „Eine private, unabhängige Studie von Christian Sondergeld“.
Das Düsseldorfer Freizeit- und Kulturpanel. Ihre Antwort zählt, auch wenn Sie nicht hingehen.
Ein Blick über den Rhein: die Uferpromenade mit einzelnen Spaziergängern, das Riesenrad, die Brücke und der Fernsehturm. Dann wieder die Schlusskarte, die stehen bleibt. Dazu Musik: „Tell Me How“ von The Stockwells.
Der Zufall hat Sie ausgewählt — und niemand kann für Sie einspringen
Ihre Anschrift kam aus der Ziehung
Ein Zufallsverfahren hat aus den amtlichen Geodaten des Landes Nordrhein-Westfalen eine begrenzte Zahl von Wohnadressen gezogen, und Ihre war darunter.
Wir haben Sie nicht ausgewählt, weil Sie sich für Kultur interessieren oder irgendwo Daten hinterlassen haben.
Niemand kann Sie ersetzen
Nur wenn jede Anschrift dieselbe Chance hat, gezogen zu werden, lassen die Ergebnisse Rückschlüsse auf die Bevölkerung des erhobenen Stadtbezirks zu — und nach der Ausweitung auf die Stadt insgesamt. Wer nicht antwortet, wird nicht durch jemand anderen ersetzt: Die Lücke bleibt, und mit ihr die Verzerrung.
Das gilt auch innerhalb Ihres Haushalts. Deshalb antwortet nicht, wer gerade die Post öffnet, sondern die volljährige Person, die zuletzt Geburtstag hatte — eine Regel, die niemanden bevorzugt, weil der Geburtstag mit dem Thema der Befragung nichts zu tun hat. Ihre Teilnahme ist gleichwohl freiwillig.
Was diese Befragung nicht ist
- Es wird Ihnen nichts verkauft und nichts beworben.
- Ihre Einladung kommt per Post, nie per E-Mail; wir fragen niemals nach Bankdaten, Passwörtern oder Ausweisnummern.
- Es gibt kein Gewinnspiel und keine Prämie — Ihre Teilnahme soll nicht erkauft werden.
- Ihre Adressdaten werden nicht weitergegeben und nicht für andere Zwecke genutzt.
- Das Panel ist weltanschaulich und parteipolitisch neutral, greift nicht in die Kunstfreiheit ein und will niemanden erziehen — wozu wir uns verpflichten.
- Hinter der Erhebung steht kein Institut. Wer stattdessen für ihre Anlage einsteht, steht offen unter Stimmen zum Panel. Die Zusagen werden derzeit eingeholt.
Sie wollen es genauer wissen
Alles Wesentliche steht auf eigenen Seiten — in dem Umfang, den Sie brauchen.
Studie
Ziel, Durchführung, Stichprobe und Ablauf des Freizeit- und Kulturpanels.
AnsehenDaten
Was erhoben wird, wie lange es gespeichert bleibt und wer es auswertet.
AnsehenTipps
Wie Sie den Fragebogen zügig ausfüllen, unterbrechen und später fortsetzen.
AnsehenTechnik
Browser, Smartphone, Barrierefreiheit — und was bei Problemen hilft.
AnsehenArtikel
Berichte zum Herunterladen — und nach der Pilotstudie die Ergebnisse.
AnsehenStimmen zum Panel
Wer die Anlage der Erhebung mit seinem Namen unterstützt — und was diese Unterstützung ausdrücklich nicht ist.
AnsehenLeichte Sprache
Alle wichtigen Informationen in kurzen, einfachen Sätzen — mit Anleitung zum Fragebogen.
AnsehenNeuigkeiten
Der Fragebogen für die Pilotstudie steht
Was Sie erwartet, auf einer Seite: acht Stationen von „Wer antwortet?“ bis zu den Angaben zur Person — ohne die Fragen vorwegzunehmen. Kein Test, kein Quiz, keine richtigen Antworten. Die Kurzfassung steht als PDF zum Download bereit.
Meldung lesen-
Die Befragung beginnt
Ab diesem Tag werden im Stadtbezirk 1 die Anschreiben eingeworfen.
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Erhebung startet als Pilotstudie
Die erste Welle wird zunächst im Stadtbezirk 1 erhoben, nicht in der ganzen Stadt.
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Kurzportrait der Studie
Wer fragt, worum es geht und woran wir uns messen lassen — auf einer Seite.
Ihr Ansprechpartner
Rufen Sie an oder schreiben Sie. Am Telefon nimmt zunächst eine KI-Assistentin Ihr Anliegen auf — antworten tut die Studienleitung selbst.
„2012 stand ich als Statist im Düsseldorfer Schauspielhaus. Nach ein paar Vorstellungen interessierte mich das Publikum mehr als das Stück: wer da saß, wer offensichtlich nicht da war — und warum eigentlich. Ein Jahr später habe ich am selben Haus meine erste Besucherbefragung gemacht. Dabei ist es geblieben.“
Das Panel wird privat durchgeführt: auf eigene Kosten, in eigener Verantwortung und mit persönlicher Haftung. Keine Firma dazwischen, keine Auftragsarbeit. Niemand hat es bestellt, und niemand bezahlt für ein bestimmtes Ergebnis.
Ihren Zugangscode schicken wir nie per E-Mail und fragen niemals nach Bankdaten oder Passwörtern. Der Code kommt ausschließlich per Post.
Zwölf Minuten für Düsseldorf
Sie haben Ihren Zugangscode zur Hand? Dann geht es hier los.
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