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Düsseldorfer Freizeit- und Kulturpanel Befragungsportal Mitmachen

Datenschutz

Wie wir Ihre Daten verarbeiten, auf welcher Grundlage, wie lange — und welche Rechte Sie haben.

Das Wichtigste in Kürze

  • Ihre Teilnahme ist freiwillig. Sie können jederzeit abbrechen; Nachteile entstehen Ihnen nicht.
  • Ihre Anschrift stammt aus amtlichen Geodaten des Landes Nordrhein-Westfalen — nicht aus dem Melderegister, nicht von einem Adresshändler. Ihren Namen kennen wir nicht.
  • Anschrift und Antworten werden von Anfang an getrennt gespeichert. Die Verbindung wird nach Abschluss der Erhebung unwiederbringlich gelöscht.
  • Ausgewertet wird nur in Gruppen. Einzelne Fragebögen werden nicht veröffentlicht und nicht weitergegeben.
  • Sie können der Verarbeitung jederzeit widersprechen — siehe den hervorgehobenen Kasten weiter unten.
  • Kein Tracking, keine Analysedienste, keine Werbung — deshalb sehen Sie hier auch keinen Cookie-Banner.

1. Verantwortlicher

Verantwortlich für die Verarbeitung personenbezogener Daten im Sinne der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist:

Verantwortliche Stelle
Christian Sondergeld, Privatperson
Worringer Straße 40
40211 Düsseldorf
Deutschland
Kontakt zur Studie
sondergeld@duesseldorfer-kulturpanel.de · 0211-566 92 534
Studienleitung und Auswertung
Christian Sondergeld — Verantwortlicher, Studienleiter und Auswerter in einer Person
Datenschutzbeauftragte / r
Ein Datenschutzbeauftragter ist nicht benannt. Nach Art. 37 DSGVO und § 38 BDSG besteht für das Düsseldorfer Freizeit- und Kulturpanel keine Pflicht zur Benennung. Wenden Sie sich mit datenschutzrechtlichen Anliegen bitte an die oben genannte Adresse.

Die Nennung der verantwortlichen Stelle und — soweit benannt — der Kontaktdaten des Datenschutzbeauftragten ist nach Art. 13 DSGVO und nach Abschnitt 5.1 der Richtlinie zum Umgang mit Adressen in der Markt- und Sozialforschung verpflichtend.

2. Zweck der Erhebung

Das Düsseldorfer Freizeit- und Kulturpanel ist eine wissenschaftliche Bevölkerungsbefragung. Sie untersucht, wie Freizeit- und Kulturangebote in Düsseldorf genutzt werden und was der Nutzung entgegensteht. Die Erhebung führt Christian Sondergeld als Privatperson durch; er wertet die Daten auch selbst aus. Ein Unternehmen, ein Auftraggeber oder eine öffentliche Stelle ist nicht beteiligt.

Panel und Promotion. Christian Sondergeld promoviert an der Universität Duisburg-Essen. Das Panel ist organisatorisch nicht Teil dieses Vorhabens; ein Ausschnitt der erhobenen Daten wird jedoch auch für die Dissertation ausgewertet. Wir nennen das hier, weil es ein Verarbeitungszweck ist: Verantwortlicher und Verarbeitung bleiben dieselben, in die Arbeit gehen ausschließlich zusammengefasste Auswertungen ein, und eine Weitergabe an die Universität findet nicht statt — sie ist weder Trägerin noch Auftraggeberin des Panels, finanziert es nicht und erhält keinen Zugriff auf die Daten.

Die Ergebnisse dienen Forschungszwecken sowie der Information von Kultureinrichtungen, Freizeitanbietern und kommunalen Stellen. Zusammengefasste Auswertungen — Anteile, Mittelwerte, Vergleiche zwischen Gruppen — sollen künftig auch entgeltlich angeboten werden, etwa als fortlaufender Bericht für Kultureinrichtungen. Wir sagen das hier ausdrücklich, weil eine Einwilligung nur wirksam ist, wenn sie die Absichten kennt, die zum Zeitpunkt der Erhebung bereits bestehen.

Davon unberührt bleibt: Ihre einzelnen Antworten und Ihre Anschrift sind darin niemals enthalten und werden weder verkauft noch weitergegeben. Eine Verwendung für Werbung, Verkaufsförderung oder die Ansprache einzelner Personen findet nicht statt und ist nach den Standesregeln, an die wir als Mitglied des BVM gebunden sind, auch ausgeschlossen.

„Tätigkeiten der Markt- und Sozialforschung müssen bezüglich ihrer Organisation und Durchführung von jeder Art von forschungsfremden Tätigkeiten strikt getrennt werden.“ — Richtlinie für Online-Befragungen, Abschnitt 7.

3. Woher Ihre Anschrift stammt

Ihre Anschrift haben wir nicht von Ihnen selbst erhalten. Nach Art. 14 DSGVO sind wir deshalb verpflichtet, Ihnen die Herkunft zu nennen.

Grundlage der Stichprobe sind amtliche Geodaten des Landes Nordrhein-Westfalen. Das Liegenschaftskataster wird in elektronischer Form im Amtlichen Liegenschaftskatasterinformationssystem (ALKIS) geführt. Über den Direktzugriffs-Downloaddienst des GEOportal.NRW lassen sich daraus einzelne Geo-Objekte abrufen. Der öffentlich zugängliche Dienst stellt ausschließlich folgende Geo-Objekte bereit:

  • Flurstücke
  • Gebäude
  • Tatsächliche Nutzungen
  • Verwaltungseinheiten
  • Katasterbezirke

Aus diesen Objekten wurde eine Klumpenstichprobe von Adressen gezogen. Innerhalb jeder gezogenen Adresse wurden anschließend alle dort ansässigen Privathaushalte einbezogen (Vollerhebung). Für dieses Zufallsverfahren sind personenbezogene Daten ohne Bedeutung.

Was wir bewusst nicht getan haben

Dem Grundsatz der Datenminimierung folgend haben wir keine Namen erhoben und kein onomastisches Screening durchgeführt — also keine Rückschlüsse aus Namen auf Herkunft, Sprache oder Zugehörigkeit gezogen. Lediglich zum Zweck der Qualitätssicherung wurde die Anzahl der Haushalte je Adresse ermittelt.

Wir haben auch keine Melderegisterauskunft eingeholt und keine Adressen von Dritten zugekauft.

Die Nutzung von Adressen aus öffentlich zugänglichen Quellen stützt sich nach Abschnitt 4.1 der Richtlinie zum Umgang mit Adressen auf Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO.

Die verwendete Quelle, genau benannt

Damit Sie die Herkunft selbst nachprüfen können, hier die vollständige Angabe des verwendeten Datensatzes:

Herausgeber
Geobasis NRW (Bezirksregierung Köln), Amtliches Liegenschaftskatasterinformationssystem ALKIS
Produkt
ALKIS-Grundrissdaten, vereinfachtes Datenaustauschschema nach AdV-Produktspezifikation — Objektarten Flurstück, GebaeudeBauwerk und NutzungFlurstueck
Datei
202601_gru_vereinf_05111000_Duesseldorf_EPSG25832.gpkg
Datenstand
1. April 2026
Bezug
opengeodata.nrw.de — frei zugänglich, ohne Anmeldung

Warum nicht das städtische Straßenverzeichnis? Weil sich dort Wohngebäude nicht zuverlässig von anderer Gebäudenutzung unterscheiden lassen. Ziel war es aber, ausschließlich Wohngebäude in die Auswahl aufzunehmen — Gewerbe, Verwaltung und Industrie sollten nicht angeschrieben werden. Die Geobasisdaten enthalten die tatsächliche Nutzung je Flurstück und erlauben genau diese Unterscheidung.

4. Welche Daten wir verarbeiten

Kontaktdaten
Postanschrift (Straße, Hausnummer, Postleitzahl, Ort) sowie die Anzahl der Haushalte an dieser Anschrift und der zugeteilte Zugangscode. Kein Name, keine Telefonnummer. Eine E-Mail-Adresse erheben wir nur dann, wenn Sie am Ende des Fragebogens ausdrücklich zustimmen, für eine spätere Befragungswelle erneut angeschrieben zu werden (siehe Abschnitt 15).
Befragungsdaten
Ihre Antworten auf die Fragen des Fragebogens. Erhoben werden:
  • Angaben zum Haushalt und zur Person: wer mit Ihnen lebt, Bildungsabschlüsse, Alter, Geschlecht, Stadtteil
  • Wohnsituation und Umfeld: seit wann Sie hier leben, wie Sie wohnen, wie es in Ihrer Nachbarschaft zugeht, wie Sie in die Stadt kommen und wie verbunden Sie sich mit Düsseldorf fühlen
  • Interessen und Nutzung von Freizeit- und Kulturangeboten in ganzer Breite — Bühne und Musik, Museen und Bibliotheken, Kino, Feste im Viertel, Parks und Sport, Angebote außerhalb der Stadt und im Netz — sowie das, was Sie selbst tun
  • Gründe für Nichtnutzung: Preis, Uhrzeit, Weg, fehlende Begleitung und das Gefühl, nicht gemeint zu sein
  • Begleitung und gemeinsame Unternehmungen: mit wem Sie meistens unterwegs sind, wie oft Ihr Haushalt zusammen etwas außer Haus unternimmt, von wem die Anregung ausgeht und mit wem Sie hinterher darüber sprechen
  • Freizeit und Kultur in Kindheit und Jugend
  • Wahrnehmung einzelner Angebote: wen ein Angebot aus Ihrer Sicht anspricht, ob Sie sich gemeint fühlen und ob es sich aus Ihrer Sicht verändert hat
  • Erwerbstätigkeit, Einkommen und Zufriedenheit
  • Rückmeldung zum Fragebogen selbst sowie die Frage, ob wir Sie in etwa einem Jahr erneut einladen dürfen
Technische Daten
Beim Aufruf des Portals und des Fragebogens fallen beim Hoster technische Verbindungsdaten an, unter anderem die IP-Adresse. Sie werden nicht mit Ihren Antworten zusammengeführt und nach sieben Tagen gelöscht.
Besondere Kategorien (Art. 9 DSGVO)
Drei kurze Frageblöcke berühren besondere Kategorien personenbezogener Daten: das Geburtsland (Ihres und das Ihrer Eltern), eine Selbsteinschätzung des eigenen Gesundheitszustands und gesundheitlicher Einschränkungen bei Unternehmungen außer Haus sowie politische Einstellungen zu Kulturfragen. Eine Konfession wird nicht erfragt. Alle diese Fragen sind freiwillig: Sie werden im Fragebogen auf einer gesonderten Übergangsseite angekündigt, für jedes der drei Themen wird dort getrennt Ihre ausdrückliche Einwilligung eingeholt, und ohne Einwilligung werden die betreffenden Fragen übersprungen.

Wir weisen diese Fragen auch dann als besondere Kategorien aus, wenn sie im Fragebogen unauffällig zwischen Standardmerkmalen stehen. Angaben zur Gesundheit, Daten, aus denen die ethnische Herkunft hervorgehen kann, und die politische Meinung zählen nach Art. 9 Abs. 1 DSGVO unabhängig davon dazu, wie beiläufig sie erfragt werden. Das Geburtsland ist für sich genommen kein Merkmal nach Art. 9; wir behandeln es dennoch so, weil die Standesregeln eine weite Auslegung verlangen. Wer sie nicht beantworten möchte, kommt ohne Nachteil durch den Fragebogen.

Werden besondere Arten personenbezogener Daten zusammen mit anderen erhoben, verlangt Abschnitt 3.3 der Richtlinie zum Umgang mit Adressen eine „zusätzliche Übergangsfrage, deren Beantwortung festzuhalten ist“; wer die Beantwortung ablehnt, ist zum nächsten Fragenkomplex überzuleiten.

5. Rechtsgrundlagen

Anschreiben und Zugangscode
Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO — berechtigtes Interesse an der Durchführung wissenschaftlicher Sozialforschung auf Grundlage einer Zufallsstichprobe
Verarbeitung Ihrer Antworten
Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO; ergänzend Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO, soweit Sie im Fragebogen ausdrücklich einwilligen
Besondere Datenkategorien
Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO — Ihre ausdrückliche Einwilligung, die im Fragebogen vor den betreffenden Fragen gesondert eingeholt wird; ergänzend Art. 9 Abs. 2 lit. j DSGVO i. V. m. § 27 BDSG (wissenschaftliche Forschung)
Speicherung für Folgewellen
Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO — ausschließlich mit Ihrer vorherigen Einwilligung
Wissenschaftliche Weiterverarbeitung
Art. 5 Abs. 1 lit. b i. V. m. Art. 89 DSGVO — Weiterverarbeitung zu Forschungszwecken gilt nicht als unvereinbar mit dem ursprünglichen Zweck

Unser berechtigtes Interesse im Einzelnen: Verallgemeinerbare Aussagen über die Bevölkerung setzen eine Zufallsstichprobe voraus. Würde man sie von vornherein auf Personen beschränken, die zuvor in die Verarbeitung ihrer Daten eingewilligt haben, wäre die Aussagekraft der Ergebnisse systematisch verzerrt — gerade zulasten der Gruppen, die ohnehin selten antworten. Dem stehen geringe Eingriffe gegenüber: Wir verwenden ausschließlich öffentlich zugängliche Adressdaten ohne Namen, trennen sie von den Antworten und löschen sie nach Abschluss der Erhebung.

Was wir ausdrücklich nicht in Anspruch nehmen: Wir stützen die Verarbeitung nicht auf Art. 6 Abs. 1 lit. e DSGVO („Aufgabe im öffentlichen Interesse“). Diese Grundlage steht nicht-öffentlichen Stellen nicht offen. Folglich berufen wir uns auch nicht auf die daran anknüpfende Einschränkung Ihres Widerspruchsrechts nach Art. 21 Abs. 6 DSGVO.

6. Ihr Widerspruchsrecht

Sie können jederzeit widersprechen

Sie haben das Recht, der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten jederzeit zu widersprechen (Art. 21 Abs. 1 DSGVO). Ein Grund muss nicht genannt werden, Nachteile entstehen Ihnen nicht.

Eine formlose Nachricht genügt — per E-Mail an sondergeld@duesseldorfer-kulturpanel.de, telefonisch unter 0211-566 92 534 oder per Post an die oben genannte Anschrift.

Was dann geschieht: Wir löschen Ihre Anschrift unverzüglich, Sie erhalten keine weitere Kontaktaufnahme und keine Erinnerung. Auf Wunsch löschen wir zusätzlich bereits gegebene Antworten, solange diese über den Zugangscode noch zugeordnet werden können.

Nach Abschnitt 5.3.1 der Richtlinie zum Umgang mit Adressen muss der Hinweis auf das Widerspruchsrecht „in einer verständlichen und von anderen Informationen getrennten Form“ erfolgen — daher dieser abgesetzte Kasten. Nach Abschnitt 6.4 derselben Richtlinie sind die Adressen von Personen, die weitere Kontaktaufnahmen untersagen, „sofort zu löschen“.

7. Trennung, Pseudonymisierung und Anonymisierung

Wir beschreiben diesen Ablauf bewusst genau, weil davon abhängt, ab wann Ihre Angaben Ihnen nicht mehr zugeordnet werden können.

  1. Getrennte Speicherung von Anfang an

    Adressdaten und Befragungsdaten werden in getrennten Systemen geführt. Eine Zuordnung ist allein über den Zugangscode möglich, der beiden Beständen gemeinsam ist.

  2. Während der Erhebung: pseudonym, nicht anonym

    Solange diese Zuordnung besteht, gelten auch Ihre Antworten rechtlich als personenbezogene Daten. Wir sprechen deshalb in dieser Phase von pseudonymen und nicht von anonymen Daten. Die Zuordnung dient ausschließlich der Qualitätssicherung und der Vermeidung doppelter Teilnahmen.

  3. Nach Abschluss der Erhebung: Trennung wird aufgehoben

    Sobald die Feldarbeit und die zugehörigen Qualitätskontrollen abgeschlossen sind, werden die Adressdaten gelöscht und die Verbindung zwischen Zugangscode und Antworten nicht wiederherstellbar aufgehoben. Ab diesem Zeitpunkt kann auch die Studienleitung nicht mehr feststellen, welcher Fragebogen zu welcher Anschrift gehörte.

  4. Vergröberung einzelfallnaher Angaben

    Weil die Stichprobe kleinräumig angelegt ist, könnten seltene Merkmalskombinationen theoretisch auf einzelne Personen hindeuten. Solche Angaben werden vor der Auswertung zusammengefasst oder vergröbert; sehr kleine Gruppen werden nicht gesondert ausgewiesen.

„Bei Online-Befragungen sind die Adressdaten a priori getrennt von den Befragungsdaten zu speichern“ (Richtlinie zum Umgang mit Adressen, Abschnitt 6.2). „Pseudonyme Daten sind keine anonymen Daten“ (ebd., Abschnitt 3.4). Zur Vergröberung: ebd., Abschnitt 3.4.1.

8. Empfänger und Auftragsverarbeiter

Einzeldaten werden nicht weitergegeben. Weder Ihre Anschrift noch Ihr einzelner Fragebogen verlassen die Studienleitung. Auch die Information darüber, ob Sie teilgenommen haben, wird nicht weitergegeben — sie ist selbst ein personenbezogenes Datum. Ergebnisse werden ausschließlich in zusammengefasster Form berichtet.

Technisch eingebunden sind zwei Auftragsverarbeiter nach Art. 28 DSGVO:

Befragungssoftware
Keine. Der Fragebogen ist eine eigene Anwendung der Studienleitung und läuft unter derselben Adresse wie dieses Portal. Eine Befragungsplattform eines Drittanbieters wird nicht eingesetzt; die Verarbeitung Ihrer Antworten findet ausschließlich bei der Studienleitung statt.
Hosting von Portal und Fragebogen
STRATO AG, Otto-Ostrowski-Straße 7, 10249 Berlin, Deutschland. Der Serverstandort ist Deutschland. Mit STRATO besteht ein Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO.
Telefonassistenz
STRATO AG (Produkt „STRATO SMART KI“). Bei einem Anruf auf der Studiennummer nimmt zunächst eine KI-Assistentin das Anliegen auf. Einzelheiten stehen in Abschnitt 16.
Druck und Versand der Anschreiben
Es wird kein Lettershop beauftragt. Druck und Versand übernimmt die Studienleitung in Eigenregie; Ihre Anschrift verlässt das Haus dafür nicht.
Übermittlung in Drittländer
Für Portal, Fragebogen und Anschriftenverwaltung findet eine Übermittlung personenbezogener Daten in Staaten außerhalb der Europäischen Union nicht statt. Für die Telefonassistenz setzt STRATO weitere Auftragsverarbeiter ein; maßgeblich ist das jeweils aktuelle Verzeichnis von STRATO.

Nach Abschnitt 6 der Richtlinie für Online-Befragungen ist der Provider zu verpflichten, „die notwendigen technischen Vorkehrungen zu treffen, damit auch dort und beim Datentransfer ein Zugriff Dritter auf diese Daten nicht möglich ist“; die vorübergehende Speicherung auf dem Server ist „zum frühestmöglichen Zeitpunkt zu beenden“.

9. Speicherdauer

Anschrift und Zugangscode
Bis zum Abschluss der Feldarbeit und der Qualitätskontrollen, längstens bis Februar 2028. Bei Widerspruch: unverzüglich.
Antworten auf dem Befragungsserver
Übertragung in den Auswertungsbestand und Löschung vom Webserver zum frühestmöglichen Zeitpunkt nach Ende der Feldphase.
Anonymisierte Befragungsdaten
Dauerhafte Aufbewahrung für wissenschaftliche Auswertungen und zur Nachprüfbarkeit der Ergebnisse. Nach der Anonymisierung handelt es sich nicht mehr um personenbezogene Daten.
Anschrift bei Panel-Einwilligung
Nur bei ausdrücklicher Einwilligung am Ende des Fragebogens; bis zum Abschluss der letzten Panelwelle oder bis zu Ihrem Widerruf — je nachdem, was früher eintritt.
E-Mail-Adresse für Folgewellen
Nur bei ausdrücklicher Einwilligung; bis zum Abschluss der letzten Panelwelle oder bis zu Ihrem Widerruf — je nachdem, was früher eintritt.
Sperrvermerke
Wenn Sie uns mitteilen, dass Sie nicht erneut kontaktiert werden möchten, speichern wir hierfür ausschließlich einen Sperrvermerk mit Ihrer Postanschrift. Der Vermerk wird getrennt von allen anderen Daten geführt und dient allein dazu, eine weitere Kontaktaufnahme dauerhaft auszuschließen. Er bleibt so lange bestehen, wie weitere Befragungswellen möglich sind — längstens bis zum Ende des Panels; anschließend wird er gelöscht.

10. Technische und organisatorische Maßnahmen

Nach Art. 32 DSGVO treffen wir Maßnahmen, die ein dem Risiko angemessenes Schutzniveau gewährleisten:

  • Verschlüsselte Übertragung aller Seiten und des Fragebogens (TLS). Einzelheiten unter Technik.
  • Getrennte Systeme für Adress- und Befragungsdaten.
  • Zugriffskontrolle: Zugriff auf Anschriften und Antworten hat allein der Verantwortliche — es gibt keine weiteren Mitarbeitenden.
  • Zugangskontrolle durch Passwortrichtlinie, Bildschirmsperre und Firewall.
  • Zutrittskontrolle zu den Räumen, in denen Datenträger aufbewahrt werden.
  • Verfügbarkeitskontrolle durch Virenschutz, Datensicherung und gesicherte Archivierung.
  • Prüfung des Auftragsverarbeiters (STRATO) vor Beginn der Verarbeitung und danach regelmäßig. Sollten je weitere Personen mitwirken, werden sie vorher auf Vertraulichkeit und Datenschutz verpflichtet.

Gliederung nach dem Leitfaden zur Informationssicherheit in der Markt-, Meinungs- und Sozialforschung (TeleTrusT/ADM/DGOF), Kapitel 4, sowie Abschnitt 7 der Richtlinie zum Umgang mit Adressen.

11. Ihre Rechte

Sie haben uns gegenüber folgende Rechte:

  • Auskunft über die zu Ihnen gespeicherten Daten (Art. 15 DSGVO)
  • Berichtigung unrichtiger Daten (Art. 16 DSGVO)
  • Löschung (Art. 17 DSGVO)
  • Einschränkung der Verarbeitung (Art. 18 DSGVO)
  • Datenübertragbarkeit (Art. 20 DSGVO)
  • Widerspruch gegen die Verarbeitung (Art. 21 DSGVO — siehe Abschnitt 6)
  • Widerruf einer Einwilligung mit Wirkung für die Zukunft (Art. 7 Abs. 3 DSGVO). Die Rechtmäßigkeit der bis dahin erfolgten Verarbeitung bleibt unberührt.
  • Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde (Art. 77 DSGVO)

Eine automatisierte Entscheidungsfindung einschließlich Profiling (Art. 22 DSGVO) findet nicht statt.

Wir schränken diese Rechte nicht ein. Zwar erlaubt Art. 89 Abs. 2 DSGVO in Verbindung mit § 27 Abs. 2 BDSG unter engen Voraussetzungen Ausnahmen für Forschungszwecke. Wir nehmen diese Ausnahmen nicht in Anspruch, weil die Ausübung Ihrer Rechte die Durchführung dieser Untersuchung nicht beeinträchtigt.

Zuständige Aufsichtsbehörde

Behörde
Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit Nordrhein-Westfalen (LDI NRW)
Kavalleriestraße 2–4
40213 Düsseldorf
Telefon
0211 38424-0
Website
www.ldi.nrw.de

Praktisch geht es meist schneller, wenn Sie sich zuerst direkt an uns wenden — Ihr Beschwerderecht bleibt davon selbstverständlich unberührt.

12. Freiwillige Selbstverpflichtung

Über die gesetzlichen Vorgaben hinaus halten wir uns an die Standesregeln der deutschen Markt- und Sozialforschung, die von ADM, ASI, BVM und DGOF herausgegeben werden. Daraus folgen Zusagen, zu denen uns niemand gesetzlich zwingt:

  • Keine Werbung. Auf Befragungsseiten ist Werbung unzulässig. Diese Seiten enthalten keine Werbung und keine Links auf kommerzielle Angebote.
  • Keine Vermischung mit anderen Zwecken. Die Befragung ist kein Vorspann für Verkauf, Beratung oder Mitgliederwerbung.
  • Keine namentliche Weiterleitung. Wir leiten Befragte nicht an Dritte weiter — auch nicht auf deren Wunsch hin und auch nicht mit Einwilligung.
  • Anonymisierung, sobald der Forschungszweck es zulässt, und Vergröberung von Angaben, die einzelne Personen erkennbar machen könnten.
  • Vollständige Ergebnisdarstellung. Ergebnisse werden nicht selektiv veröffentlicht; Interpretationen werden von den Befunden getrennt ausgewiesen.
  • Beschwerdeweg. Verstöße gegen diese Standesregeln können dem Rat der Deutschen Markt- und Sozialforschung angezeigt werden.

Diese Selbstverpflichtung ist mehr als eine Absichtserklärung: Sie vermindert die Eingriffstiefe der Verarbeitung und ist damit Bestandteil der Interessenabwägung, auf die wir unsere Rechtsgrundlage stützen.

13. Cookies, Protokolldateien, kein Tracking

Auf diesem Befragungsportal werden keine Analysedienste eingesetzt. Es findet keine Reichweitenmessung statt, es werden keine Profile gebildet, und es sind keine Dienste Dritter eingebunden. Aus demselben Grund sehen Sie hier keinen Cookie-Banner: Es gibt nichts einzuwilligen, was über die technisch notwendige Sitzungsverwaltung hinausginge.

Im Fragebogen wird ein einziges technisch notwendiges Sitzungs-Cookie gesetzt (Name: kp_sitzung). Es hält Sie während des Ausfüllens angemeldet, damit der Code nicht auf jeder Seite neu abgefragt werden muss; es enthält keine Antworten und dient keiner Auswertung Ihres Verhaltens. Es verfällt nach zwei Stunden ohne Eingabe, spätestens mit dem Absenden oder Abbrechen des Fragebogens. Rechtsgrundlage ist § 25 Abs. 2 Nr. 2 TDDDG; eine Einwilligung ist dafür nicht nötig. Ihr Bearbeitungsstand selbst wird nicht im Cookie, sondern unter Ihrem Zugangscode auf dem Server gespeichert.

Beim Aufruf dieser Seiten speichert der Hoster automatisch Zugriffsdaten in Protokolldateien: aufgerufene Seite, Zeitpunkt, übertragene Datenmenge, Browsertyp, Betriebssystem und IP-Adresse. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO — das berechtigte Interesse an einem sicheren und stabilen Betrieb. Die Daten werden nach sieben Tagen gelöscht und nicht mit den Befragungsdaten zusammengeführt.

14. Minderjährige

An der Befragung nehmen nur Personen ab 18 Jahren teil. Das Anschreiben richtet sich an eine Anschrift, nicht an einen Namen; innerhalb des Haushalts antwortet die volljährige Person, die zuletzt Geburtstag hatte (Last-Birthday-Verfahren). Minderjährige werden nicht befragt und nicht in die Auswertung einbezogen.

Zur Haushaltsstruktur können volljährige Auskunftspersonen allgemeine Angaben über die Zusammensetzung ihres Haushalts machen — etwa die Zahl der dort lebenden Kinder. Solche Angaben bleiben auf das beschränkt, was für die Beschreibung des Haushalts erforderlich ist; eigene Befragungen Minderjähriger, Angaben zu deren Freizeitverhalten oder personenbezogene Einzelmerkmale werden nicht erhoben.

Richtlinie für die Befragung von Minderjährigen, Abschnitte 4.1, 4.2 und 11. Der Punkt ist hier relevant, weil je Adresse alle ansässigen Haushalte einbezogen werden.

15. Wiederholungs- und Folgebefragungen

Der Studienname enthält das Wort „Panel“. Geplant sind eine zweite und eine dritte Welle, die ermitteln sollen, wie sich das Kulturverhalten über die Zeit verändert und wie sich diese Veränderung zum Angebot der Freizeit- und Kulturanbieter verhält.

Am Ende des Fragebogens steht deshalb die sogenannte Panelfrage: Sie werden gefragt, ob Sie bereit wären, erneut teilzunehmen. Nur wenn Sie dem ausdrücklich zustimmen, behalten wir für die Folgewelle Ihre Anschrift aus dem Stichprobenrahmen — und, wenn Sie sie freiwillig angeben, eine E-Mail-Adresse für die Einladung. Die Folgebefragung findet in derselben Form statt wie diese, also online; die Einladung kommt per Post und, wenn Sie das wünschen, zusätzlich per E-Mail. Ohne Zustimmung wird Ihre Anschrift nach Abschnitt 9 gelöscht. Ihr Name und Ihre Telefonnummer sind dafür nicht erforderlich und werden nicht erhoben.

Ihre Daten bleiben, wo sie sind

Verantwortlich für Ihre Kontaktdaten und Ihre Antworten bleibt dauerhaft Christian Sondergeld persönlich. Eine Übertragung an ein Unternehmen findet nicht statt. Sollte er später ein Unternehmen für Beratungsleistungen gründen, erhält dieses ausschließlich zusammengefasste, anonymisierte Ergebnisse — dieselben, die auch veröffentlicht werden. Personenbezogene Daten verlassen die Studienleitung nicht.

Ihre Kontaktdaten werden niemals für Werbung genutzt, weder für eigene noch für fremde. Sie erhalten von uns ausschließlich Einladungen zu Befragungswellen und, wenn Sie möchten, den Ergebnisbericht.

Wenn Sie keine E-Mail-Adresse hinterlassen haben, schreiben wir Ihnen auch nie per E-Mail — die Regel „Der Zugangscode kommt ausschließlich per Post“ gilt für Sie unverändert weiter.

Ohne diese Einwilligung behandeln wir Ihre Teilnahme als Einmalbefragung und löschen Ihre Anschrift wie oben beschrieben. Die Einwilligung können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen — eine formlose Nachricht an sondergeld@duesseldorfer-kulturpanel.de genügt. Die E-Mail-Adresse wird ausschließlich für die Einladung zu weiteren Wellen verwendet, getrennt von den Befragungsdaten gespeichert und nicht mit Ihren Antworten zusammengeführt.

Richtlinie zum Umgang mit Adressen, Abschnitt 5.2: „Wird die Einwilligung nicht gegeben, dann gilt dieses erste Interview als Einmal-Befragung.“ Eine Einwilligung ohne vorherigen Hinweis auf die Weiterverwendung ist unwirksam.

Ihre Einwilligungen: Nachweis und Widerruf

Im Fragebogen werden bis zu fünf Einwilligungen getrennt abgefragt (Textfassung EW-2026-10-01): die Verarbeitung Ihrer Angaben zum Geburtsland, zur Gesundheit und zu politischen Einstellungen, die Speicherung Ihrer Kontaktdaten für weitere Wellen und der Bezug des Ergebnisberichts. Jede ist freiwillig, jede steht für sich, und keine ist Voraussetzung für die andere.

Am Ende der Befragung erhalten Sie eine Übersicht Ihrer Einwilligungen, die Sie ausdrucken oder als PDF sichern können. Wir protokollieren Zeitpunkt und Wortlaut jeder Einwilligung, damit wir sie nach Art. 7 Abs. 1 DSGVO nachweisen können; ältere Textfassungen bleiben dafür archiviert.

Widerruf jederzeit und formlos: eine kurze Nachricht an sondergeld@duesseldorfer-kulturpanel.de, ein Anruf unter 0211-566 92 534 oder ein Brief genügen. Eine Begründung ist nicht nötig, Nachteile entstehen Ihnen nicht. Nach einem Widerruf löschen wir Ihre Kontaktdaten. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt unberührt.

16. Telefonassistenz am Studientelefon

Wer die Studiennummer 0211-566 92 534 anruft, spricht zunächst mit einer KI-Telefonassistenz. Sie meldet sich mit Namen und weist zu Beginn des Gesprächs darauf hin, dass sie eine KI ist. Sie nimmt das Anliegen auf und beantwortet Fragen zur Befragung; entschieden und geantwortet wird von der Studienleitung persönlich.

Was verarbeitet wird
Ihre Rufnummer, Zeitpunkt und Dauer des Anrufs sowie der Gesprächsinhalt, der in Text umgewandelt wird. Aus dem Gespräch entsteht eine Zusammenfassung, die an die Studienleitung übermittelt wird. Eine Tonaufnahme des Gesprächs wird nicht dauerhaft gespeichert.
Zweck
Telefonische Erreichbarkeit auch außerhalb der Zeiten, in denen die Studienleitung selbst abnehmen kann, und die Vorbereitung des persönlichen Rückrufs.
Rechtsgrundlage
Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Das berechtigte Interesse liegt darin, Anrufe entgegennehmen zu können, statt sie unbeantwortet zu lassen. Der Anruf selbst geht von Ihnen aus; Sie können uns stattdessen jederzeit schreiben.
Keine Zugangscodes
Die Assistenz nimmt keine Zugangscodes entgegen und fordert sie nicht an. Wird ein Code dennoch genannt, wird er nicht ins Protokoll übernommen. Gesprächsdaten werden nicht mit Ihren Antworten aus dem Fragebogen zusammengeführt — das ist technisch getrennt und bleibt es.
Auftragsverarbeiter
STRATO AG, Otto-Ostrowski-Straße 7, 10249 Berlin. Es besteht ein Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO. STRATO setzt für diesen Dienst weitere Auftragsverarbeiter ein.
Speicherdauer
Anrufhistorie und Zusammenfassung werden gelöscht, sobald das Anliegen erledigt ist, spätestens drei Monate nach dem Anruf. Hinterlassen Sie Kontaktdaten für einen Rückruf, werden diese nach dem Rückruf gelöscht.

Ihre Rechte aus Abschnitt 11 gelten auch für diese Daten. Möchten Sie nicht, dass eine KI Ihr Anliegen aufnimmt, schreiben Sie uns bitte an sondergeld@duesseldorfer-kulturpanel.de oder auf dem Postweg an die in Abschnitt 1 genannte Anschrift.

Der Hinweis zu Beginn des Gesprächs setzt Art. 50 der Verordnung (EU) 2024/1689 über künstliche Intelligenz um: Wer mit einem KI-System interagiert, muss darüber informiert werden.

17. Stand und Änderungen

Wir passen diese Erklärung an, wenn sich die Rechtslage, die eingesetzte Technik oder der Ablauf der Untersuchung ändert. Die jeweils geltende Fassung finden Sie auf dieser Seite. Sie können sie jederzeit ausdrucken oder speichern.

Stand dieser Erklärung: 16.09.2026

Abschnitt 4.8.2 der Richtlinie zum Umgang mit Adressen verlangt, dass die Erklärung zum Datenschutz bei Online-Befragungen „auf dem Bildschirm angezeigt und die Möglichkeit des Ausdruckens gegeben“ sein muss und „inhaltlich der jeweiligen Erhebungsmethode anzupassen“ ist. Die Teilnahme ist online vorgesehen; diese Erklärung ist die dafür maßgebliche Fassung und lässt sich aus dem Browser ausdrucken. Ist eine Teilnahme im Einzelfall nur auf einem anderen Weg möglich, erhalten Sie die Erklärung in einer entsprechend angepassten Fassung.

Sie haben bereits einen Zugangscode?

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